VERANSTALTUNGEN

Das LEADER-Regionalmanagement auf der Internationalen Grünen Woche

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31.01.2017 – Das Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber hat die Region am 28. und 29.01.2017 auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) beim Stand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Leader-Aktionsgruppen (BAGLAG) in der Halle 4.2 „Lust aufs Land“ vertreten.

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Minister Peter Hauk MdL trifft sich mit den Vorsitzenden der 18 baden-württembergischen LEADER-Aktionsgruppen

29.11.2016 – Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg steht für eine hohe Lebensqualität und eine starke Wirtschaft. Gezielte Entwicklungsstrategien, die die lokalen und regionalen Bedürfnisse in den Blick nehmen, sind wichtig, damit der Ländliche Raum auch künftig attraktiv und stark bleibt. Mit dem Regionalentwicklungsprogramm LEADER soll die Region konsequent weiterentwickelt, die regionale Wirtschaft gestärkt sowie Arbeitsplätze im Ländlichen Raum erhalten und geschaffen werden.

„Ähnlich wie ein Wirtschaftsunternehmen müssen auch unsere ländlichen Regionen ihre Strukturentwicklung ständig neu ausrichten und an gesellschaftlichen Veränderungen anpassen. Mit dem Förderprogramm LEADER lassen sich interessante Ideen und Konzepte im Ländlichen Raum entwickeln und realisieren. Lokale Akteurinnen und Akteure entscheiden über die Verwendung der LEADER-Fördermittel. Mit diesem Ansatz können wir die Ortskenntnisse der Bürgerinnen und Bürger nutzen und eine gezielte Regionalentwicklung vor Ort fördern“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Dienstag (29. November) in Stuttgart bei einem Treffen mit den Vorsitzenden der 18 LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg.

Die Vorsitzenden der 18 baden-württembergischen LEADER-Aktionsgruppen mit MdL Hauk in Stuttgart. Bildquelle: MLR 2016
Die Vorsitzenden der 18 baden-württembergischen LEADER-Aktionsgruppen mit MdL Hauk in Stuttgart. Bildquelle: MLR/Jan Potente.

„Die 18 LEADER-Aktionsgruppen haben in der Förderperiode 2014 bis 2020 die Möglichkeit, über die Vergabe der Fördermittel in ihrer Region selbst zu entscheiden. Die Idee dahinter ist, dass die Menschen vor Ort am besten beurteilen können, welche strukturellen Maßnahmen in ihrer Region besonders wichtig sind. Jede LEADER-Aktionsgruppe kann bis 2020 jeweils bis zu vier Millionen Euro zur Umsetzung ihrer regionalen Entwicklungskonzepte abrufen“, sagte Hauk.

LEADER diene als Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) der Strukturentwicklung im Ländlichen Raum. „Das Förderspektrum in LEADER reicht von Kulturfestivals über Projekte zur Stärkung des Gemeinschaftslebens, der Bildung, des Tourismus, der Unternehmensförderung bis hin zu Wohnbauprojekten. Wann immer öffentliches Geld fließt, gilt es Regeln einzuhalten. Gerade die EU macht hier strenge Vorgaben. Ich will dort, wo es möglich ist, bürokratische Hürden abbauen und bestehende Spielräume verantwortungsvoll nutzen. Wichtig ist, dass einerseits die Förderung möglichst flexibel erfolgt, andererseits die sachgemäße und rechtskonforme Verwendung der Steuermittel von Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist“, betonte der Minister.

Informationen zu LEADER sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de/LEADER sowie unter www.leader-bw.de abrufbar. Die aktuellen LEADER-Aktionsgruppen sind hier abrufbar.

Kongress Ländlicher Raum 2016 – Smart und erfolgreich in die Zukunft

klr05.10.2016 – Am vergangenen Donnerstag fanden sich knapp 200 Teilnehmer beim Kongress ‚Ländlicher Raum – Smart und erfolgreich in die Zukunft‘ in Donaueschingen ein, um sich über neue Trends und Entwicklungen zu informieren und auszutauschen.

Im Dialog mit Peter Hauk (Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg) und Dieter Teufel (Präsident IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg) wurde die zentrale Bedeutung der Digitalisierung thematisiert. Um ein bestimmtes Maß an Lebensqualität zu bieten, bedarf es eines Breitbandanschlusses. „Wenn jedes Haus Strom und Wasser hat, braucht es auch einen Breitbandanschluss“ erklärte Minister Hauk. Aber auch für die Unternehmen sei dies eine Voraussetzung bei der Standortwahl. Die Landesregierung stellt in dieser Legislaturperiode 325 Millionen Euro für eine Digitalisierungsoffensive bereit, davon allein 150 Millionen Euro für den Breitband-Ausbau.

klr_2Außerdem wurde die Thematik „würdiges Altern“ angesprochen und der Bedarf nach einem Gesamtkonzept deutlich. Neben Alters- und Pflegeheimen müsse es mehr differenzierte Einstiegsangebote wie „betreutes Wohnen“ geben.
Alles in allem sei Baden-Württemberg auf einem guten Weg. Man müsse nun weiter Selbstbewusstsein bilden, stärken und nach außen tragen, motivierte Dieter Teufel.

Marktplatz LEADER Hohenlohe-Tauber: ein voller Erfolg

Marktplatz_LEADER16.09.2016 – Am gestrigen Nachmittag fanden sich etwa 30 LEADER-Interessierte in der LEADER-Geschäftsstelle im Herrenhaus in Mulfingen-Buchenbach ein. Hier trafen Vertreter von Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Privatleute aufeinander und tauschten sich über das Programm LEADER, Fördermöglichkeiten und interessante Projektideen aus. Darüber hinaus gab es Impulsvorträge von verschiedenen Referenten. Diese riefen dazu auf, innovative Projekte zu starten und betonten die hohen Fördersätze, die im LEADER-Programm möglich seien

Einen besonderen Höhepunkt stellte der Vortrag von zwei Jugendlichen, Pablo Rebholz und Benedikt Biehrer, dar. Die beiden haben sich dem Thema „Jugend & Mobilität“ gewidmet und eine Mitfahr-App namens „TwoGo“ entwickelt. Die App vermittelt den Nutzern sinnvolle Mitfahrgelegenheiten und Mitfahrer. Dadurch wird das Verkehrsaufkommen gesenkt und Menschen ohne Führerschein oder Fahrzeug mehr Mobilität gegeben. Auf die Frage, wie man in Zukunft die Jugendarbeit angehen solle und die Jugendlichen aktivieren könne, fanden die beiden klare Worte. Man müsse den Kontakt bereits in den Schulen suchen. Außerdem müsse man die Jugendlichen als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft ansehen.

Frau Ingrid Engelhart, Vorsitzende und Geschäftsführerin SPES e.V. (Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen), informierte über ihre Initiative „LebensQualität durch Nähe – ein Projekt zur nachhaltigen Lebensqualität in ländlichen Gemeinden“. Dabei werden Gemeinden an die Hand genommen und gemeinsame Projektideen in Themenfeldern wie Nahversorgung, Mobilität, Erneuerbare Energien und Demografische Entwicklung geschaffen. Diese Projektideen kann die Gemeinde schließlich als LEADER-Projekt einreichen.

Frau Prof. Dr. Martina Klärle von der Klärle GmbH, mit Sitz im Plusenergiehof „HOF 8“ in Weikersheim, betonte, dass es viele lukrative Fördermodule gebe. Ein interessantes Fördermodul sei das Modul 5, „Private nicht-investive Vorhaben Kunst und Kultur nach Art. 20 ELER-VO“. Als Beispiel stellte sie einen Windbaum vor. Hierbei handelt es sich um einen Kunststoff-Baum mit 72 Windturbinen, der genug Strom für mindestens einen Singlehaushalt pro Jahr erzeugt. Insgesamt ermutigte Frau Prof. Dr. Klärle LEADER-Anträge zu stellen, um die ländlichen Räume attraktiv und lebenswert mitgestalten zu können.

Das LEADER-Regionalmanagement bedankt sich ganz herzlich bei allen für eine gelungene Veranstaltung.

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