Zwei interkommunale LEADER Projekte eröffnet

12.07.2017 – Gleich zwei LEADER Projekte konnten im Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber am 10. Juli 2017 offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. In beiden Projekten haben sich mehrere Gemeinden bei der Umsetzung zusammengeschlossen. Zunächst wurde das Projekt „Jüdischer Kulturweg“ der Öffentlichkeit übergeben und anschließend die „Pfade der Stille“.

Angefangen hat der Tag mit der feierlichen Eröffnung des Projektes „Jüdischer Kulturweg“ im Romschlössle in Creglingen. Der „Jüdische Kulturweg“ verbindet Orte im Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber, in denen es früher eine Landjudengemeinde gab. Der Weg soll Menschen motivieren, sich auf den Weg zu machen zu Zeugnissen der jüdischen Kultur, zu ehemaligen Synagogen, jüdischen Friedhöfen, Museen und Ausstellungen sowie zu anderen Zeugnissen der jüdischen Vergangenheit in Hohenlohe-Tauber. Insgesamt 9 LEADER Gemeinden und drei Nicht-LEADER-Gemeinden haben sich an der Umsetzung des interkommunalen Projektes beteiligt.

Zur Eröffnung hatten sich viele Gäste im Romschlössle in Creglingen eingefunden. Hier konnte die Sprecherin des Arbeitskreises „Jüdischer Kulturweg Hohenlohe-Tauber“, Elisabeth M. Quirbach, den offiziellen Start des Projektes verkünden. Zukünftig wird der Besucher mittels Hinweisschilder an den verschiedenen Orten über die Zeugnisse der jüdischen Geschichte in den beteiligten Gemeinden informiert. Ergänzt wird das Angebot durch eine eigene Website, eine Tourenkarte und eine Informationsbroschüre.

Die idyllisch gelegene und magisch anmutende Lourdes-Grotte in Mulfingen-Zaisenhausen war passender Ort der zweiten Projekteröffnung an diesem Tag. Hier galt es, das interkommunale Projekt „Pfade der Stille“ seiner offiziellen Bestimmung zu übergeben.

Die Pfade der Stille sind Wanderwege auf der Suche nach Stille und Einkehr, die zu Kleinoden führen und dem Besucher ein Stück Heimat näher bringen sollen über den üblichen touristischen Rahmen hinaus.

An dem interkommunalen Projekt sind die LEADER Gemeinden Dörzbach, Krautheim, Langenburg, Mulfingen und Schöntal beteiligt.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Böhnel (Mulfingen) und der kirchlichen Weihe durch Pfarrvikar Pater John Peter konnten sich die Gäste zunächst an einem rustikalen Vesper stärken, bevor sie dann unter Führung des Projektverantwortlichen Franz Jakob aus Mulfingen-Zaisenhausen den „Meditationsweg“ selbst erlaufen und erleben konnten. Die Teilnehmer der rund einstündigen Wanderung waren abschließend begeistert von der Stimmung, die die einzelnen Stationen der „Pfade der Stille“ ausstrahlen.

Ein schöner Tag also für das Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber, insbesondere aber für alle Beteiligten, die zur erfolgreichen Umsetzung der Projekte „Jüdischer Kulturweg“ und „Pfade der Stille“ beigetragen haben.

Eröffnungsveranstaltung zum Jüdischen Kulturweg in Creglingen.

Eröffnung der überarbeiteten Pfade der Stille in Mulfingen-Zaisenhausen.

Bildquellen: LEADER Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber.

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