Aktuelles

Neues LEADER-Projekt bewilligt – Rohrturm in Rot am See-Musdorf

17.01.2017 – Das LEADER-Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber freut sich über ein weiteres bewilligtes LEADER-Projekt. Der Verein Bebenburger e.V. möchte den Rohrturm in Rot am See – Musdorf sanieren. Neben Zuschüssen des Landesdenkmalamtes darf der Verein nun auch mit Zuschüssen in Höhe von rund 30.000 Euro in LEADER rechnen.

Der Rohrturm wurde 1435 als Teil des Befestigungswerks der Rothenburger Landhege (1433) errichtet. Zum Kriegsende 1945 wurde der Turm von US-Panzern zerstört, übrig blieb nur noch der Turmstumpf. Er hatte die Funktion eines Wachturms und einer Zollstation. Trotz seiner Zerstörung befinden sich am aktuellen unter Denkmalschutz stehenden Gebäudebestand wertvolle Steinwappen (von 1669 und 1664) und ein Türsturz von 1560.

Der historische Verein Bebenburger e.V. möchte den Rohrturm vor dem Zerfall retten. Dazu ist eine umfangreiche Sanierung des Turmgebäudes nötig. Nach Fertigstellung soll das Turmgebäude als Museum für Exponate des Historischen Vereins, zur Landhege und zur Muswiese dienen.

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Übergabe der LEADER-Förderurkunde mit Bürgermeister Siegfried Gröner, dem Vorsitzenden des Vereins „Leader“-Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber, Hermann Limbacher und Horst Herzig mit seinen Vorstandskollegen vom historischen Verein „Bebenburger“ (von links).

Weitere Informationen zum LEADER-Projekt finden Sie hier.

Eine Übersicht der bisher bewilligten LEADER-Projekte gibt es hier.


22.12.2016 – 05.01.2017 LEADER-Geschäftsstelle geschlossen

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.


Projektwerkstatt am 08. Februar 2017 in Schöntal

Das LEADER-Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber plant am Mittwoch, den 08. Februar 2017, die Durchführung einer Projektwerkstatt. Die Veranstaltung soll von 18 Uhr bis etwa 21 Uhr stattfinden. Hierbei sollen in verschiedenen Arbeitsgruppen bereits vorhandene Projektideen konkretisiert und Fragen im Zusammenhang mit dem LEADER-Programm geklärt werden.

Eingeladen sind unter anderem Ideenträger, die im Zuge der Erstellung unseres Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) im Jahr 2014 ein Startprojekt angemeldet haben. Darüber hinaus sind alle weiteren interessierten Akteure aus unserem Aktionsgebiet mit ihrer Projektidee zu der Projektwerkstatt eingeladen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich unter folgender Mail-Adresse zur Projektwerkstatt an: Lukas.Breuer@Hohenlohekreis.de


Jahresmitgliederversammlung Verein Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber: 30 Projekte wurden im Jahr 2016 für eine LEADER-Förderung ausgewählt

Am Donnerstag, den 08.12.2016 fand die ordentliche Jahresmitgliederversammlung des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber e.V. im Herrenhaus in Mulfingen-Buchenbach statt.

Gut 25 Mitglieder des Vereins kamen zusammen, um sich über den Verlauf und den aktuellen Stand des LEADER-Prozesses in der Region Hohenlohe-Tauber zu beraten und wichtige Beschlüsse für die weitere Arbeit des Vereins zu fassen. Der Verein Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber e.V. ist für die Umsetzung des europäischen LEADER Programms im Fördergebiet Hohenlohe-Tauber zuständig.

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Der Vorsitzende Hermann Limbacher und das Regionalmanagement informierten die Vereinsmitglieder und Zuhörer über das abgelaufene Geschäftsjahr 2016. Bildquelle: LEADER-RM Hohenlohe-Tauber

Die anwesenden Vereinsmitglieder mussten in der ordentlichen Jahresmitgliederversammlung eine umfangreiche Tagesordnung abarbeiten. Zu Beginn informierte der Vorsitzende, Hermann Limbacher, in seinem Geschäftsbericht die anwesenden Mitglieder darüber, dass im Jahr 2016 insgesamt 30 Projekte vom Auswahlausschuss des Vereins für eine Förderung im LEADER Programm befürwortet wurden. Darunter finden sich Projekte in den Bereichen Grundversorgung, Tourismus, Existenzgründung und -festigung sowie kulturelle Schätze. Damit wurden knapp 1 Mio. Euro EU- und 430.000 Euro Landesmittel durch Beschlüsse gebunden.

Anschließend schlug die Rechnungsprüferin nach erfolgter Prüfung der Vereinskasse der Mitgliederversammlung vor, den Vorstand uneingeschränkt zu entlasten. Die anschließende Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstandes wurden alle bisherigen sieben Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt und einstimmig für weitere 2 Jahre Amtszeit gewählt. Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber e.V. ist somit auch weiterhin der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Mulfingen, Hermann Limbacher. Seine Stellvertreterin ist die ehemalige Leiterin des Landwirtschaftsamtes Main-Tauber-Kreis, Helgard Tomppert.

Nimmt man die vom Auswahlausschuss beschlossenen 30 Projektanträge als Maßstab, so scheint das Thema LEADER schon recht gut bei der Bevölkerung angekommen zu sein. So hofft das LEADER-Regionalmanagement auch im Jahr 2017 auf eine Vielzahl an kreativen Projektideen. Um dies sicherzustellen, veranstaltet das Regionalmanagement am 08. Februar 2017 in Schöntal eine Projektwerkstatt zur Entwicklung konkreter Projektideen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Minister Peter Hauk MdL trifft sich mit den Vorsitzenden der 18 baden-württembergischen LEADER-Aktionsgruppen

29.11.2016 – Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg steht für eine hohe Lebensqualität und eine starke Wirtschaft. Gezielte Entwicklungsstrategien, die die lokalen und regionalen Bedürfnisse in den Blick nehmen, sind wichtig, damit der Ländliche Raum auch künftig attraktiv und stark bleibt. Mit dem Regionalentwicklungsprogramm LEADER soll die Region konsequent weiterentwickelt, die regionale Wirtschaft gestärkt sowie Arbeitsplätze im Ländlichen Raum erhalten und geschaffen werden.

„Ähnlich wie ein Wirtschaftsunternehmen müssen auch unsere ländlichen Regionen ihre Strukturentwicklung ständig neu ausrichten und an gesellschaftlichen Veränderungen anpassen. Mit dem Förderprogramm LEADER lassen sich interessante Ideen und Konzepte im Ländlichen Raum entwickeln und realisieren. Lokale Akteurinnen und Akteure entscheiden über die Verwendung der LEADER-Fördermittel. Mit diesem Ansatz können wir die Ortskenntnisse der Bürgerinnen und Bürger nutzen und eine gezielte Regionalentwicklung vor Ort fördern“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Dienstag (29. November) in Stuttgart bei einem Treffen mit den Vorsitzenden der 18 LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg.

Die Vorsitzenden der 18 baden-württembergischen LEADER-Aktionsgruppen mit MdL Hauk in Stuttgart. Bildquelle: MLR 2016
Die Vorsitzenden der 18 baden-württembergischen LEADER-Aktionsgruppen mit MdL Peter Hauk in Stuttgart. Bildquelle: MLR/Jan Potente.

„Die 18 LEADER-Aktionsgruppen haben in der Förderperiode 2014 bis 2020 die Möglichkeit, über die Vergabe der Fördermittel in ihrer Region selbst zu entscheiden. Die Idee dahinter ist, dass die Menschen vor Ort am besten beurteilen können, welche strukturellen Maßnahmen in ihrer Region besonders wichtig sind. Jede LEADER-Aktionsgruppe kann bis 2020 jeweils bis zu vier Millionen Euro zur Umsetzung ihrer regionalen Entwicklungskonzepte abrufen“, sagte Hauk.

LEADER diene als Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) der Strukturentwicklung im Ländlichen Raum. „Das Förderspektrum in LEADER reicht von Kulturfestivals über Projekte zur Stärkung des Gemeinschaftslebens, der Bildung, des Tourismus, der Unternehmensförderung bis hin zu Wohnbauprojekten. Wann immer öffentliches Geld fließt, gilt es Regeln einzuhalten. Gerade die EU macht hier strenge Vorgaben. Ich will dort, wo es möglich ist, bürokratische Hürden abbauen und bestehende Spielräume verantwortungsvoll nutzen. Wichtig ist, dass einerseits die Förderung möglichst flexibel erfolgt, andererseits die sachgemäße und rechtskonforme Verwendung der Steuermittel von Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist“, betonte der Minister.

Informationen zu LEADER sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de/LEADER sowie unter www.leader-bw.de abrufbar. Die aktuellen LEADER-Aktionsgruppen sind hier abrufbar.


4. Auswahlausschusssitzung: Große Anzahl an Projekten beschlossen

Am Donnerstag, den 17.11.2016 fand die vierte Sitzung des Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber e.V. im Rathaus in Schrozberg statt.

Im dritten, im August veröffentlichten Projektaufruf, wurden 400.000 € an EU-Mitteln ausgerufen. Dem Auswahlausschuss wurden zwölf Förderanträge vorgelegt. Davon wurden elf für eine Förderung ausgewählt und beschlossen. Mit dieser Förderempfehlung dürfen die Antragsteller vorbehaltlich der Bewilligung durch das Regierungspräsidium in Stuttgart mit einer finanziellen Unterstützung im europäischen LEADER-Programm rechnen.

Insgesamt dürfen sich 6 private und 5 kommunale Antragsteller über einen positiven Beschluss und damit über Zuschüsse aus Brüssel und Stuttgart freuen:

Am Schloßberg Kirchberg/Jagst sollen die historischen Wege „Himmelsleiter“ und „Hirschbergweg“ aus Ihrem Dornröschenschlaf erwacht werden. Zuschüsse für die Sanierung der beiden historischen Wege sowie die Neuanlage eines Lehrpfades wurden beschlossen.

Ein weiterer „verborgener Schatz“ wird in Langenburg gehoben:  Der baufällige und abgezäunte Troll’schen Pavillon auf dem alten Friedhof soll wieder hergerichtet und zugänglich gemacht werden.

In Assamstadt wird ein Naturerlebnispfad mit 8 Stationen entstehen. Hier können insbesondere Kinder auf spielhafte Weise die heimische Flora und Fauna kennen lernen. Zudem wird in Waldenburg die Einrichtung  eines Lauf- und Fitness-Parkours für Einheimische und Gäste unterstützt.

Auch im touristischen Bereich wurden drei Projekte beschlossen und mit Fördermitteln bedacht: Die vier Kommunen Blaufelden, Wallhausen, Schrozberg und Niederstetten haben sich zusammengetan um die Rothenburger Landhege touristisch zu vermarkten.

In Krautheim sollen zwei ökologische und weitestgehend energieautarke Ferienhäuser entstehen. In einem weiteren Projekt in Krautheim wird die Infrastruktur am Jagsttalradweg verbessert: Das Reiterstübchen erhält einen barrierefreien Terrassenanbau und einen Zugang zum Radweg.

Mit zwei weiteren Projekten soll die medizinische Grundversorgung in der Region Hohenlohe-Tauber verbessert werden: In der Ortsmitte Mulfingen wird der Neubau eines Praxisgebäudes für Physiotherapie, Medizinisches Gerätetraining und Rehasport mit Fördermitteln unterstützt. In Schöntal-Oberkessach erhalten die „Helfer vor Ort“ der DRK-Ortsgruppe für den Neubau einer Ersthelferfahrzeug-Garage einen Zuschuss.

Ein einzigartiges Energie-Wende-Forum soll im überregional bekannten HOF8 in Weikersheim-Schäftersheim entstehen. Das bestehende Scheunengebäude wird zum Veranstaltungsraum ausgebaut – mit klarem Fokus auf das Thema „Erneuerbare Energien“.

Eine Unternehmenserweiterung wird in Dörzbach gefördert: Hier entsteht der Neubau einer Lagerhalle für eine bekannte Designfirma. Das Lager soll sich architektonisch reibungslos in die umgebende Naturlandschaft integrieren.

Insgesamt binden die elf LEADER-Projektanträge Fördermittel von rund 370.000 € EU-Mitteln und 187.000 € Landesmitteln. Sie lösen ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,86 Mio. € aus. Der nächste Projektaufruf erfolgt Ende Januar 2017.

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Der Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber e.V. tagte im Rathaus in Schrozberg, um die eingegangenen Förderanträge zu bewerten und auszuwählen. Bildquelle: LEADER-Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber

LEADER-Infostand auf der Landesgartenschau in Öhringen

12.10.2016 – Am Donnerstag, den 06. Oktober 2016, informierte das LEADER-Regionalmanagement die LaGa Besucher über das LEADER-Programm und die Aktionsgruppe Hohenlohe-Tauber. Zusammen mit dem Landratsamt Hohenlohekreis gab es im Landkreispavillon einen Informationsstand.

Das Programm LEADER konnte somit weiter verbreitet und bekannt gemacht werden und stieß allgemein auf großes Interesse.

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Bildquelle: LEADER Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber

Auch Peter Hauk (MdL, li.) ließ es sich nicht nehmen, und stattete nach der Abschlusspressekonferenz zur Landesgartenschau dem LEADER-Stand einen Besuch ab.


Zuwachs für das LEADER-Regionalmanagement

Lukas Breuer (li.) und Hermann Limbacher (re.)

27.09.2016 – Das LEADER-Regionalmanagement freut sich über Unterstützung in seiner Arbeit. Seit Anfang September verstärkt Lukas Breuer, Studierender des Faches „Nachhaltiges Regionalmanagement“ der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR), im Rahmen seines Praxissemesters unser Team.

„Ich freue mich sehr mein 6-monatiges Praktikum hier im LEADER-Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber absolvieren zu dürfen. In dieser Zeit möchte ich meine Studieninhalte praktisch vertiefen und einen genauen Einblick in die Tätigkeiten eines Regionalmanagers erhalten. Die ersten Wochen waren bereits sehr interessant und abwechslungsreich.“

Herr Breuer wird bis Februar 2017 im Regionalmanagement tätig sein.


Aktuelle Termine des Regionalmanagements


25./26.01.2017 – Berlin
Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2017 Mehr Informationen


28./29.01.2017 – Berlin
Das Regionalmanagement informiert über LEADER in Deutschland auf der Internationalen Grünen Woche in Halle 4.2


08.02.2017 – Schöntal
LEADER Projektwerkstatt
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