Aktuelles

Neue Wege bei der Nahversorgung im Ländlichen Raum gehen

ASS_GV_114.06.2016 – Beim Symposium der Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg  zum Thema „Nahversorgung im ländlichen Raum“  in der LEADER-Gemeinde Assamstadt wurden den rund 60 Besuchern unterschiedliche Lösungsansätze für eine erfolgreiche Nahversorgung aufgezeigt.  Im Mittelpunkt stand das erfolgreiche Praxisbeispiel für eine wiedereingeführte Nahversorgung in einer ländlichen Gemeinde: das Nahkauf-Ladengeschäft in Assamstadt. Zu einer Führung durch das Geschäft luden Bürgermeister Joachim Döffinger und Edgar Ansmann, ehrenamtlicher Geschäftsführer der von Bürgern betriebenen GmbH, ein. Unterschiedliche Referenten informierten im Anschluss u.a. über Trends im Konsumentenverhalten, bürgerschaftlich betriebende Dorfläden und dezentrale Versorgungslösungen. Zum Abschluss fand eine Podiumsdiskussion statt, an der neben den Gastgebern und Gastreferenten auch MdL Arnulf von Eyb beteiligt war.

Auch das Regionalmanagement war vor Ort und informierte an seinem Informationsstand über das LEADER-Programm. In unserem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) ist die Sicherung der Nah- und Grundversorgung ein wichtiges Thema. So konnten sich die Symposiumsteilnehmer aus erster Hand über Fördermöglichkeiten informieren.

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Bildquelle: LEADER RM HLT


Zweites Arbeitstreffen LEADER und Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Zweite_Bespr_Naurpark_206.07.2016 – Zum zweiten Arbeitstreffen kamen am 06. Juli 2016 die Vertreterinnen und Vertreter aus dem LEADER Regionalmanagement Jagstregion, Schwäbischer Wald und Hohenlohe-Tauber sowie vom Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald im Herrenhaus in Mulfingen-Buchenbach zusammen. Im zweiten Arbeitstreffen ging es die um die Konkretisierung von gemeinsamen Initiativen und Aktionen zur Förderung der Zusammenarbeit in den vier Regionen. Auf Grundlage der jeweiligen Regionalentwicklungskonzepte wurden die Schnittstellen der weiteren Zusammenarbeit festgelegt. Dabei wurden auch erste gemeinsame und gebietsübergreifende Maßnahmen besprochen, die jetzt angegangen werden sollen.

Bereits nach dem zweiten Arbeitstreffen lässt sich feststellen, dass sich die Zusammenarbeit im Bereich LEADER und Naturpark positiv auf alle Beteiligten und die Arbeit in den jeweiligen Regionen auswirkt. Daher ist schon jetzt klar, dass es auch im Jahr 2017 weitere Arbeitstreffen LEADER und Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald geben wird.


Bildquelle: LEADER RM HLT


Relaunch der LEADER-Homepage Hohenlohe-Tauber

29.06.2016 – Herzlich Willkommen auf der überarbeiteten Seite des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber. In den letzten Tagen haben wir eine Umstellung auf ein aktualisiertes Homepage-Design vorgenommen. Im Vordergrund stand eine Verbesserung der Bedienfreundlichkeit für Besucher und auch für die interne Administration.

Im Zuge der Umstellung hat die LEADER-Aktionsgruppe auch gleich ein aufgefrischtes Logo bekommen:

Das neue LEADER-Logo.

Viel Spaß auf unserer überarbeiteten Homepage wünscht das LEADER Regionalmanagement!


JAGSTTAL WIESEN WANDERUNG 2016: TAG DER OFFENEN TÜR IN DER LEADER-GESCHÄFTSSTELLE

21./22.05.2016 – „Wiesen riechen, Landschaft schmecken“ – das war das Motto der diesjährigen Jagsttal-Wiesenwanderung. Bei bestem Wetter zog es wieder eine Großzahl an Wanderern zum Herrenhaus nach Buchenbach.
Auch die LEADER-Geschäftsstelle Hohenlohe-Tauber öffnete ihre Pforten. Das Regionalmanagement informierte über LEADER und unser Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber. In Gesprächen mit interessierten Bürgern wurden die Handlungsfelder und Fördermöglichkeiten erläutert.
Auf der Jagsttal-Wiesenwanderung kam erstmalig unser neuer, druckfrischer Flyer zum Einsatz. Dieser fasst kompakt die wichtigsten Informationen zu LEADER in Hohenlohe-Tauber zusammen und erfreute sich schnell großer Beliebtheit. Den Flyer können alle Interessierten kostenlos beim Regionalmanagement anfordern oder hier runterladen.

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Großer Andrang beim Herrenhaus in Buchenbach. Bildquelle: LEADER RM

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In der LEADER-Geschäftsstelle stand das Regionalmanagement für Fragen zur Verfügung. Bildquelle: LEADER RM


LEADER – GESTALTEN SIE IHREN LEBENS(T)RAUM

So lautete der Titel einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 28. April 2016, zu der das EUROPAbüro Wolpertshausen (Landkreis Schwäbisch Hall) unter der Leitung von Susanne Kraiß eingeladen hatte. Thema der Informationsveranstaltung war die Vorstellung von Fördermöglichkeiten im europäischen LEADER Programm 2014 – 2020  in den drei Aktionsgebieten Hohenlohe-Tauber, Jagstregion und Schwäbischer Wald. Der Landkreis Schwäbisch Hall ist mit Städten und Gemeinden in den drei genannten LEADER Aktionsgebieten vertreten. Rund 25 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer aus den drei Aktionsgebieten informierten sich an dem Abend aus erster Hand über Fördermöglichkeiten in LEADER. Für die Beantwortung von Fragen standen Manfred Merges vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) sowie die Regionalmanagerinnen Simone Mittl (Jagstregion), Sandra Öchseln (Schwäbischer Wald) sowie Regionalmanager Thomas Schultes (Hohenlohe-Tauber) zur Verfügung.

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Manfred Merges (links) informierte das Plenum aus erster Hand über Fördermöglichkeiten in LEADER. Bildquellen: LEADER-RM Hohenlohe-Tauber.


DIE ERSTEN PROJEKTE DER NEUEN FÖRDERPHASE WURDEN AUSGEWÄHLT

24.03.2016 – Zum ersten Mal in der neuen Förderperiode, die noch bis 2020 andauert, hat der Verein Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber Projekte für eine LEADER-Förderung ausgewählt. Insgesamt Vierzehn Anträge mit einem Fördervolumen von rund 450.000 € EU-Mitteln und 180.000 € Landesmitteln kamen dabei zum Zuge.

Der LEADER-Ansatz ermöglicht es, dass Bürger aus der Region im Verein „Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber“ über die Verwendung der Gelder mitentscheiden können. Der Verein hat ein Entscheidungsgremium gewählt, welches anhand festgelegter Kriterien die eingegangenen Projekte bewertet und für eine LEADER-Förderung auswählt.

Im ersten, im Dezember 2015 veröffentlichten Projektaufruf, wurden 600.000 € an EU-Mitteln ausgerufen. Dem am letzten Gründonnerstag tagenden Auswahlausschuss, dem Entscheidungsgremium bei LEADER in Hohenlohe-Tauber, wurden 16 Förderanträge vorgelegt. Davon wurden 14 für eine Förderung ausgewählt und beschlossen. Die beschlossenen Projekte dürfen vorbehaltlich der Bewilligung durch das Regierungspräsidium in Stuttgart mit einer LEADER-Förderung rechnen.

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Der Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber tagte in Mulfingen, um die eingegangenen Förderanträge zu bewerten und auszuwählen. Bildquelle: LEADER-Regionalmanagement Hohenlohe-Tauber.

Die eingereichten Projekte waren unterschiedlichster Art und spiegeln die vielfältigen Möglichkeiten einer LEADER-Förderung wider. Insgesamt dürfen sich vier kommunale und neun private Antragsteller freuen:

In Mulfingen-Eberbach wird ein Trüffelhain („Drifflbuggl“) angelegt: Das im Norden von Baden-Württemberg einzigartige Pilotprojekt soll die „Genießerregion“ stärken und eine regionale Delikatesse schaffen.

In der Gemeinde Igersheim wurden zwei Projekte als förderwürdig angesehen: So soll die Ausstattung für einen Kulturkeller und die Neuanlage eines ehrenamtlich betriebenen Bürgerweinberges mit LEADER-Mitteln gefördert werden.

Mehrere Städte und Gemeinden aus drei Landkreisen haben sich im für das Projekt „Jüdischer Kulturweg Hohenlohe-Tauber“ zusammengeschlossen: Anhand von Infotafeln, einer Broschüre und einem Internetauftritt soll das vielfältige jüdische Leben über Landkreisgrenzen hinweg sichtbar gemacht werden.

In Gerabronn wird durch LEADER-Gelder die Grundversorgung mit einer Poststelle und einem Kiosk unterstützt. In Ortsmitte soll dafür ein Ladengeschäft entstehen.

Auch in Blaufelden wird die Grundversorgung unterstützt – hier die Medizinische. Die bestehende Apotheke wird ausgebaut und mit einem Arbeitsraum zur Versorgung der benachbarten Seniorenheimbewohner ausgestattet.

Im Weinort Markelsheim ist die Modernisierung einer alteingesessenen Getreidemühle geplant. Durch die Maßnahme soll die regionale Lebensmittelproduktion und Direktvermarktung gestärkt werden.

Zwei private Antragssteller können sich in Braunsbach über Fördergelder freuen: Hier ist die Erweiterung eines Bürogebäudes für einen expandierenden Holzbaubetrieb und die Unterstützung bei der Existenzgründung eines Gartenbaubetriebes vorgesehen.

Eine weitere Betriebserweiterung zur Zukunftssicherung eines Kleinstunternehmers wird in Schrozberg-Ettenhausen unterstützt.

Die Gemeinde Assamstadt plant die Sanierung von 16 Kleinkulturdenkmälern und der Friedhofskappelle. Diese sollen durch einen (Wallfahrts-)Rundwanderweg vernetzt werden.

In einem weiteren interkommunalen Projekt der vier Gemeinden Mulfingen, Dörzbach, Krautheim und Schöntal im Hohenlohekreis sollen die bei Besuchern beliebten „Pfade der Stille“ neu konzipiert werden. Die Routenführung wird überarbeitet und für ältere und eingeschränkte Personen attraktiver gestaltet.

Auch die Projekte zweier Vereine wurden bei der Sitzung als förderwürdig beschlossen: Der historische Verein Bebenburger e.V. plant mit viel ehrenamtlicher Eigenleistung die Sanierung des zur Landhege Rothenburg gehörenden Rohrturmes in Rot am See – Musdorf. Der Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg möchte mit einer Machbarkeitsstudie das Potential für den touristischen Schienenverkehr auf der Nebenbahnstrecke untersuchen.

Insgesamt lösen die Projekte ein Investitionsvolumen von rund 2 Millionen Euro aus.

Der nächste Projektaufruf erfolgt voraussichtlich Mitte April 2016. Weitere Informationen zur Antragsstellung und Umsetzung von LEADER in Hohenlohe-Tauber erteilt Ihnen das LEADER-Regionalmanagement.


Aktuelle Termine des Regionalmanagements


26.07.2016 – Igersheim
3. Auswahlausschusssitzung des Vereins Regionalentwicklung Hohenlohe-Tauber


15.-16.09.2016 – Bad Kissingen
dvs Schulungsveranstaltung „Handwerkszeug für die Regionalentwicklung“


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