Landtagskandidat Wegener informiert sich über EU-Förderung im Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber

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Am 18. August 2020 besuchte der designierte Landtagskandidat Patrick Wegener das LEADER-Regionalmanagement im Herrenhaus in Mulfingen-Buchenbach, um sich über die Umsetzung der LEADER-Förderperiode 2014–2020 zu informieren.

Für Wegener ist Europa ein wichtiges Thema. Förderprogramme wie LEADER zeigen, was die Mitgliedschaft in der Europäischen Union für ländliche Regionen konkret bedeutet. Hierdurch können Privatleute, Vereine, Kommunen und kleine Unternehmen, die im Aktionsgebiet Hohenlohe-Tauber liegen, Anträge auf Zuschüsse für Projekte stellen. Gefördert werden Vorhaben aus den Bereichen Jugend und Senioren, Grundversorgung, Tourismus, Wirtschaft und Kultur.

In der aktuellen Förderperiode konnten ca. 4 Millionen Euro an Fördermitteln im Aktionsgebiet gebunden werden, so Regionalmanager Lukas Breuer. Damit steht Hohenlohe-Tauber weit vorne im Vergleich der 18 LEADER-Kulissen Baden-Württembergs. Konkret bedeutet das 55 beschlossene Projekte in der Region Hohenlohe-Tauber, welche überwiegend privat initiiert wurden. Ganz nach dem Bottom-up-Prinzip von LEADER haben Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen ihre Ideen zur strukturellen Verbesserung der Region in konkrete Projekte vor Ort umgesetzt.

Wegener bestätigt die Erfahrung des Regionalmanagements, dass noch immer zu wenige Menschen von den vielen Möglichkeiten, die Europa für ländliche Kommunen bietet, wissen. Es sei daher auch Aufgabe der Lokal- und Landespolitik, über die vorhandenen Programme zu informieren und diese zu nutzen. Schon kleine Projekte, wie das Errichten von Grill- und Rastplätze entlang von Wanderwegen, steigern die Lebensqualität, und große Projekte, wie die Förderung einer Physiotherapiepraxis, sichern die medizinische Grundversorgung vor Ort. Europa macht auch vor der Haustür einen Unterschied.

Patrick Wegener (links) und Regionalmanager Lukas Breuer (rechts) in der LEADER-Geschäftsstelle in Mulfingen-Buchenbach.

Bildquelle: Regionalmanagement